Festplatte defragmentieren > Defraggler

Die Festplatte defragmentieren mit Windows-Boardmitteln ist eine völlig sinnlose Aktion.

Weder Windows XP noch Windows Vista bringen vernünftige Software mit. Bisher habe ich jkDefrag genutzt und war damit sehr zufrieden.

Aktuell defragmentiere ich meine Festplatten mit Defraggler. Mal sehen wie er sich schlägt.

Was ist auffällig an Defraggler?

Defraggler kann nicht nur eine ganze Festplatte defragmentieren, sondern kann auch gezielt regelmäßig einzelne Ordner oder Dateien defragmentieren. Defraggler unterstützt sowohl NTFS als auch Fat32-Dateisysteme und ist in Deutsch verfügbar.

Darüber hinaus ist zu sagen, dass

  • Defraggler vom Äußeren sich gut in Windows Vista einpasst,
  • als Freeware kostenlos ist,
  • portable verfügbar ist

und ein paar kleine aber feine Funktionen zum Festplatte defragmentieren bietet:

Manuelle Defragmentierung der Festplatte vor dem Shutdown

defragmentieren herunterfahren

Manuelles Defragmentieren im Hintergrund

defragmentieren manuell

Große Dateien an das Ende der Festplatte verschieben

Wenn man wie ich mehrere virtuelle Maschinen auf dem Notebook hat ist diese Funktion wirklich nützlich.

Zeitplan zum automatisiertem Festplatte Defragmentieren

Ich bin ein Freund der Automatisierung, vor allem wenn es darum die Festplatte defragmentieren zu lassen :-)

Fazit zu Defraggler

Aktuell gefällt mir das Programm gut, aber ob es mein Stand-Defragmentierer wird, wird sich anhand der Leitung entscheiden, d.h. wie schnell und wie ordentlich die Dateien neu zusammen gewürfelt werden. Die Festplatte defragmentieren können viele Programme. Ich suche das zu mir passende und da sind die Zusatzfunktionen genau was ich wollte.

Zum Download von Defraggler | Defraggler portable

Welche Software nutzt ihr zum Festplatten defragmentieren? Oder ist unter NTFS Defragmentierung sowieso sinnfrei?

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6 Kommentare zu Festplatte defragmentieren > Defraggler
    • Marc :
    • hab es auch seit einigen Wochen am laufen (bin über ccleaner drauf ges.).

      Leider gibt es keine Vergleiche zu kostenpflichtigen defrag-Programmen.

    • # 1 17.4.09 

    • Andreaz :
    • Ich nutze seit mehreren Jahren Perfekt Disk 7.0 (war auf ner Heft-CD dabei) und kenne keinen anderen Defragmentierer, der die Bootdateien von Windows XP vernünftig optimieren kann, d.h. Auswertung der windowsprefetchlayout.ini und Platzierung der Bootdateien in sortierter Reihenfolge in einen zusammenhängenden Block am Anfang der Platte. Das macht eigentlich auch der Windows-eigene Defragmentierer, nur dass dieser bei zu wenig zusammenhängendem freien Speicher abbricht. Andere Defragmentierer zerstören die optimale Reihenfolge dieser Dateien oder lassen bestenfalls den für die Bootdateien reservierten Bereich unangetastet.

      Ausserdem defragmentiert Perfect Disk auch die MFT und Systemdateien wie pagefile.sys, hibernate.sys

      Wenn es das alles als Freeware gibt, bin ich dabei! Aber in Sachen Boot-Optimierung habe ich da noch nichts gefunden…

      Was Perfect Disk nicht kann und nervt ist eine Sonderbehandlung von grossen Dateien. Die werden immer wieder hinundhergeschoben. Abhilfe: 1x defragmentieren und dann in die Exclude-List aufnehmen.

      Da finde ich die Lösung von Defraggler deutlich gescheiter…

    • # 2 17.4.09 

    • StephanS :
    • ich nutze die Portable Version von jkDefrag und die läuft prima, werd mal die Portable Version vom Defraggler ausprobieren mal sehen was besser ist…

    • # 3 17.4.09 

    • Vincent :
    • Ich dachte immer, dass Defragmentieren gar nicht so viel bringt…

    • # 4 18.4.09 

    • TIMBOB :
    • @Vincent:
      Jein, seit NTFS ist das Defragmentieren “unwichtiger” geworden, aber nicht unsinnig:
      1. Freien Speicherplatz (vor allem am Stück)
      2. Große sich vergrößernde Dateien, wie virtuelle Maschienen / Disks bleiben dadurch am Stück.
      3. Sprünge des Lesekopfes werden verringert.

    • # 5 18.4.09 

    • Marc :
    • was vielleicht grundsätzlich noch von Interesse wäre:

      werden durch die Defragm. auch die clustertips bereinigt?

      hier steht ua: http://www.abylonsoft.de/help/hilfe_rmvdrive.htm
      “Clustertips bereinigen
      Die Festplatte ist in viele gleich große Teile eingeteilt, den sogenannten Sektoren. Mehrere Sektoren zusammengenommen sind wiederum ein Cluster. Jede Datei wird in einem Cluster abgelegt, nur wenn die Datei größer ist, werden zwei oder mehrere Cluster verwendet. Es kommt jedoch sehr selten vor, dass die Dateigröße genau der Größe von einem oder mehreren Clustern entspricht. Aus diesem Grund bleibt hinter der Datei meistens ein kleiner Platz auf der Festplatte unbeschrieben. Dieser Teil wird als Clustertip bezeichnet, wo sich Reste von früheren Dateien befinden können. Die möglicherweise kritischen Daten lassen sich mit spezieller Software rekonstruieren. Um dieses zu unterbinden sollten Sie die Option beim Bereinigen der Laufwerke aktivieren.”

      Dies soll ua. auch http://eraser.heidi.ie durchführen können. (PS: seit 18.04. gibt es dort eine neue Beta)

    • # 6 18.4.09 


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