Anleitung Windows 7 XP Mode
Wieso Anleitung? Wieso eine Anleitung für den Windows 7 XP Mode? Ganz einfach, weil man den Windows 7 XP Mode erst installieren und noch dazu ein paar Dinge wissen muss!!
Der Windows 7 XP Modus ist nichts anderes als der neue Microsoft Virtual PC 7 mit einem kostenloses Windows XP Image. Das Besondere ist das sogenannte Integrationsfeature. Die in der virtuellen Maschine installierten Programme werden automatisiert ins Hostsystem, in diesem Falle Windows 7, ins Startmenü eingefügt und können von dort aus gestartet werden. Man sieht von der virtuellen Maschine nur das Programmfenster (= “Nahtloser Modus” bei VirtualBox).
Die Befürchtung von Windows XP Benutzern und vor allem von Unternehmen, das Programme die noch unter XP liefen, unter Windows 7 möglicherweise nicht mehr laufen würden, versucht Microsoft durch den XP Mode entgegen zu wirken. Der Lebenszyklus von Windows XP nähert sich dem Ende und eine weitere Lösung musste her um “alte” Programme unter Windows 7 zur Mitarbeit zu bewegen, so dass man nun den bekannte Kompatibilitätsmodus (Rechtklick > Eigenschaften > Kompatibilität) und zusätzlich den neuen XP Modus hat.
Um den XP Mode zu nutzen muss man das XP-Image herunter laden und den Virtual PC 2007 installieren. Darüber hinaus muss der Prozessor ein paar Dinge unterstützen, aber eines nach dem anderen…
Empfehlungen und Voraussetzungen für den XP Modus
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2 GB Arbeitsspeicher und
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15 GB Speicherplatz auf der Festplatte pro Image wird empfohlen und
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es wird ein PC-Prozessor vorausgesetzt der die Virtualisierungsfunktionen AMD-V oder Intel VT unterstützt.
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(XP Mode wahrscheinlich nur in Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate enthalten)
Liste unterstützter und nicht unterstützter Prozessoren
Fall ihr Computer die Hardware-Virtualisierung nicht unterstützt, können sie den XM Mode nicht verwenden. Um das heraus zu bekommen hier zwei Listen an aktuellen Prozessoren anhand der man sehen kann ob der eigenen Prozessor die Virtualisierung unterstützt [via zdnet]
Bios einstellen
Wenn der eigene Prozessor dabei ist und ein YES hat, heißt es noch nicht, dass der Computer bzw. das Bios richtig eingestellt sind.
Hilfestellung bekommt man durch das ausführbare Tool SecurAble. Ich musste bei meinem Thinkpad T61 einige Funktionen erst aktivieren und SecurAble war sehr hilfreich diese zu finden. Ich sage aus eigener Erfahrung, dass dieser Schritt einige Tüftelei mit sich bringen kann.
XP Modus installieren
Wenn Du nun sicher bist, dass dein Computer den XP Mode unterstützt, dann geht es an den Download und die Installation >> Download Windows XP Mode und Virtual PC 2007 Deutsch
Soweit so gut, jetzt heißt es Kaffe / Tee kochen und abwarten bis der Virtual PC 7 (zuerst installieren) und das Image installiert sind.
Bei der Installation wird nach dem Kennwort für das virtuelle Windows XP gefragt. Ich habe mich für das Speichern der Anmeldeinformationen entschieden, aber wer mehr Sicherheit haben will, kann das Häkchen weg lassen.![]()
Wenn alles fertig ist erscheint das virtuelle Windows XP zum ersten Mal
und fragt gleich mal, wie es mit Updates umgehen soll und meckert darüber dass kein Antivirus Programm installiert ist (hier muss Microsoft noch nachbessern!).
XP Modus benutzen
Grundsätzlich gibt es zwei Modi:
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Virtueller Computer, der das gesamte virtuelle Windows XP in einem Fenster zeigt und
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Virtuelle Windows XP Anwendung, bei der das XP im Hintergrund unsichtbar geladen wird und nur das Fenster der Anwendung, beispielsweise Firefox etc, gezeigt wird.
Beide Modi können nicht gleichzeitig ausgeführt werden, d.h. wenn man nur eine Anwendungunter Windows 7 starten will kann man nicht noch zusätzlich die komplette virtuelle Maschine sehen. In einem solchen Fall kommt eine Fehlermeldung.
Integrationsfeature – Virtuelle Anwendungen installieren
Virtuelle Anwendungen können nur im Modus Virtueller Computer installiert werden (und nicht wie ich gehofft hatte über das Kontextmenü von Windows 7), d.h. man startet den virtuellen PC und lädt am besten dort gleich die Anwendungen herunter oder ruft die Anwendung von eine Netzwerkfreigabe / USB-Festplatte direkt auf und installiert wie gewohnt.
Ein wichtiger Punkt ist die spätere Integration in das Startmenü von Windows 7. Man muss darauf achten, dass man
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Programme “für alle Benutzer” installiert oder aber,
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wenn diese Funktion vom Installer nicht unterstützt wird, man eine Verknüpfung des Programms im Startmenü in den Ordner alle Benutzer > Programme legt.
Hier habe ich eine Verknüpfung mit Google Chrome in den Ordner gelegt.
Ein weiteres Beispiel ist der Internet Explorer 6, der so unter Windows 7 zum testen von Webseiten verwendet werden kann. Unter dem Benutzer sich die Explorer Verknüpfung kopieren und unter Alle Benutzer > Programme einfügen.
Virtuelle Anwendungen starten
Nach einem Neustart des virtuellen Windows findet man das installierte Programm in der Startleiste von Windows 7. Die Verknüpfungen werden unter Windows Virtual PC > Virtual Windows XP Anwendungen gelistet.
Anmerkung: Man kann natürlich die Verknüpfungen an jede andere Stelle im System kopieren / verschieben.
Virtuellen Computer benutzen
In das virtuelle Windows XP kann man mit der Maus rein gehen, die Tastatur wie gewohnt benutzen und darin arbeiten wie unter Windows 7. Die Maus wird nicht “gefangen” wie unter alten Versionen… Wenn man will kann man über den Vollbildmodus das Windows XP benutzen ohne dass man etwas von Windows 7 sieht. Bei mir waren alle Netzwerkfreigaben eingebunden und der Internetzugang funktionierte prächtig. Darüber hinaus waren der Drucker,die Zwischenablage, USB (muss ggf. beim Einstecken des USB-Sticks über “USB > freigeben” eingebunden werden) und Sound verfügbar.
Weitere virtuelle Computer erstellen und verwalten
Wer noch das Bedürfnis verspürt weitere virtuelle Maschinen zu erstellen, der kann dies natürlich unter Explorer > Computer > Laufwerk C > Benutzer > Benutzername > Virtuelle Computer tun (oder er geht über die Verknüpfung im Startmenü). Der beschriebene Weg zeigt schön, wie der Virtual PC in die Windows 7 Oberfläche eingebunden ist. Der Explorer wird lediglich erweitert um wenige Einträge und die virtuellen Maschinen werden durch VHD-Container repräsentiert.
Übrigens, das Integrationsfeature unterstützen Windows XP, Windows Vista und Windows 7, d.h. alle unter diesen virtualisierten Betriebssystemen installierte Programme werden ins Startmenü des Hostsystem importiert.
XP Mode Einstellungen ändern
Oberflächen anpassen
Die bunten Oberflächen unter Windows XP über Start > Systemsteuerung > System > Erweitert > Systemleistung > Einstellungen auf “für optimale Leistung anpassen” stellen. Nun sind alle bunten XP-Oberflächen weg und die unnütze Belastung.
Wer die Integration der Windows XP Oberfläche in die Windows 7 Oberfläche verbessern will, der kann einfach im virtuellen XP ein Windows 7 Theme für XP installieren.
Arbeitsspeicher anpassen
Bevor wir aber an die XP Mode Einstellungen kommen, müssen wird das virtuelle XP herunterfahren ( != Ruhezustand ). Dies ist notwendig, weil sich das virtuelle XP normalerweise im Ruhezustand befindet und man in diesem Zustand die Einstellungen der virtuellen Maschine nicht verändern kann.
Lösung: Im virtuellen PC einmal auf den Desktop klicken und dann ALT + F4 drücken und das virtuelle Windows XP herunterfahren oder Start > Ausführen anklicken und “shutdown –s” eingeben.
Nun unter Startmenü Microsoft Virtual PC den Ordner der virtuellen Maschinen öffnen, das Virtual Windows XP markieren und in der Leiste des Explorer “Einstellungen” drücken.
Nun kann man den virtuellen Arbeitsspeicher etwas hoch schrauben (zur Nutzung von Browsern empfehlenswert, im Besonderen beim Mozilla Firefox, sind 256 MB etwas wenig). Der negative Effekt sind längere Ladezeiten beim ersten Start der virtuellen Anwendung, weil der Pagefile größer ist und beim Aufwachen aus dem Ruhezustand jeweils geladen werden muss.
Eventuelle Probleme XP Mode
Da der Windows 7 XP Mode ja recht jung ist und aktuell sogar in der Betaphase, muss man mit den ein oder anderen Problemen rechnen. Microsoft hat hierzu in den Virtual PC 2007 Release Notes einiges geschrieben.
Probleme sind zu erwarten bei der USB-Unterstützung und wenn hoch grafische Anwendungen benutzt werden. In meinen Tests konnte ich keine Probleme feststellen, außer dass das Integrationsfeature manchmal erst nach einem Neustart die Verknüpfungen nach Windows 7 importiert hat.
By the way, wer denkt er könnte Windows 7 in einer virtuellen Maschine testen und darin den Windows 7 XP Mode testen, den muss ich leider enttäuschen. Eine virtuelle Maschine in einer virtuellen Maschinen starten geht nicht!
Licht und Schatten
Die Performance des virtuellen Windows XP mit Service Pack 3 ist erstaunlich gut. Die Idee ist clever und Integration ist gelungen, so dass man
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alte Programme, wie alte Office Versionen, oder aber auch für alte externe Hardware Software und Treiber weiter verwenden kann oder
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für verschiedene Anwendungsbereiche, wie beispielsweise WebDesign, eigene virtuelle Maschinen erstellt, die über eine Unzahl an Browserversionen verschiedenes Typs zu Testzwecken verfügen.
Im Prinzip sind die Möglichkeiten durch die Virtualisierung bei einer solchen Integration ins Hostsystem riesig. Ich bin gespannt, wie in Zukunft der Windows 7 XP Mode genutzt wird.
Schatten? Mit dem virtuellen Windows XP hat man eine neue Herausforderung in Sachen Sicherheit, wie Sicherheitsupdates und eine Antivirenlösung.
(Bisher) fehlende Funktionen und Grenzen von Virtual PC 2007
Es gibt keine Möglichkeit den Stand eine virtuellen Maschine zu sichern.
Es gibt bisher auch keine Möglichkeit virtuelle Maschinen zu exportieren oder zu importieren. Aus dem gleichen Grund kann man virtuelle Maschinen nicht klonen.
Also aktuell heißt es, den neuen Windows 7 XP Mode zu testen, sich über das kostenlose Windows XP zu freuen und abzuwarten, was der Virtual PC 2007, wenn er die Betaphase verlassen hat, alles kann! Ich hoffe die Anleitung war hilfreich. Über Anmerkungen freue ich mich!


@Maik:
Ich verstehe die Frage nicht, Ironie? Bitte präzisieren was Du von Win7 wissen möchtest. Oder sind Dir die Funktion der Virtualisierung von Hardware und Terminalservertechnologie unverständlich. Hier greift beides, und M$ versucht das so einfach wie möglich an den user zu bringen.
Ich antworte schon mit reichlich Text, zu reichlich für Timbobs Blog!?
Gruss Helmut
# 190 09.2.2010 00:04
@Pike:
Ihr wollt alle nur spielen;-) OK, verstehe ich ja.
Sind die “Integrations-Features” KB961742 im WinXP installiert und auch aktiv? Bitte in den Einstellungen (Rechtsklick der VHD-Datei) des XPMode kontrollieren. Diese stellen u.a. sicher, dass die beiden WinDosen sich flüssig unterhalten können.
Eventuell mag das Spiel nicht mit der Grafikkarte im XPMode zusammenarbeiten. Starte bitte das XPMode-Desktop und schalte auf Vollbild. Das muss funktionieren. Starte dann das Spiel und schaue, ob es im Vollbild bleibt. Wenn nicht, hat das Spiel Probleme mit der emulierten Grafik des XP-Mode. Kann im Spiel vielleicht etwas angepasst werden?
Die Grafikkarte des echten PC unter Win7 ist NICHT im XPMode zu sehen, sondern eine emulierte “S3 Trio 32/64″.
Viel Erfolg
H*
# 191 09.2.2010 00:57
@Helmut
Danke für die Anregungen. Integrationsfeatures sind alle aktiv. Vollbildmodus für den nackten Desktop auch möglich. Leider bietet das Spiel keinerlei Optionen für die Grafik an – normalerweise passt es sich der Desktopauflösung an.
Deine Vermutung ist wohl richtig. Die Emulation ist wohl das Problem. Nun, ja wozu habe ich hier noch einen Retro-Rechner mit einer Soundblaster 16 (ISA) und einer Voodoo stehen. Da wird er auf jeden Fall laufen ;)
Groetjes
# 192 10.2.2010 23:10
Zwei Fragen bleiben mir nach der mittels obiger Anleitung einfachen Einrichtung des xp-Modus unter Win7Pro mit geeigneter CPU:
1. 32-Bit-Software lässt sich unter Win7 selbst in ‘C:/Program Files (x86)’ lauffähig installieren. Unter welchen Bedingungen ist es sinnvoll, sie statt dessen im xp-Modus zu installieren?
2. Der virtuelle PC lädt ein, darauf ein weiteres System einzurichten, z.B. Linux. Wie geht man dabei vor – oder wo findet sich eine Anleitung dazu?
# 193 11.2.2010 05:16
@Groetjes=Pike;-)
Soundblaster 16, 386sx-16, 1MB RAM Himem… so etwas steht irgendwo im Keller… Kann mir gut vorstellen, das sebst einfache Emulationen von Hardware nicht erkannt werden. Früher griffen die Spiele & Co. am Betriebssystem vorbei direkt in die Hardware. Das geht heute nicht mehr und ist auch gut so. Sonst würde nichts mehr funktionieren bei der Vielfalt und Kurzlebigkeit heute. Von Security mal ganz zu schweigen…
H*
# 194 12.2.2010 22:13
@pejor:
1. wenn Programme absolut störrisch sind um in Vista/Win7 zu laufen. Da reicht schon eine unsauber programmierte Abfrage “Welches Betriebssystem hat mit gestartet…will ich nicht!” M$ kann nicht alle Systemaufrufe umlenken, schon gar nicht die undokumentierten, die sich von BS-Version zu BS-Version durchgeschlichen haben. Branchensoftware kann so etwas gut! Und viele Treiber von Hardware (siehe Posting hier drüber;-)
2. M$ unterstützt offiziell keine unix-Derivate. vmware und andere schon! Aber es könnte dennoch klappen. In die virtuelle Maschine ein CD/DVD einbinden, als Hardware oder über ISO-file. Boot-Medium rein und starten. Dann lässt sich auch non-M$ installieren. Allerdings funktionieren dann keine beschleunigte Funktionen zu Grafik, Ton und I/O, rein nur das Können der emulierten Hardware. XP-Mode, Programme also als “seamless-Application” geht schon gar nicht mehr. Nimm da besser vmware oder VirtualBox.
H*
# 195 12.2.2010 22:25
Hi,
hab seit einigen Monaten Windows7 und würde gerne den XP-Mode nutzen, leider klappt die Aktivierung des XP Betriebssystems nicht. Hab die Virtual PC Konsole von MS wie auch das Image runter geladen. Könnt ihr mir sagen mit welchem Key man das XP aktiviert? Oder muss ich einen bei MS anfordern? Hatte das so verstanden das die XP Lizens beim Windows7 dabei ist.
Hoffe ihr könnt mir helfen.
Danke schon mal.
Gruß Daniel
# 196 13.2.2010 13:06
Kann mir vielleicht einer einen Tipp geben. Wenn ich in meinem Virtuellen PC (XP-Modus unter Windows 7) einen neuen User mit eingeschränken Rechten erstelle, dann kann ich mich damit nicht einloggen , es kommt “Wegen einer Kontenbeschränkung können Sie sich nicht anmelden”.
Bei einem normalen Virtuellen PC, den ich auch unter Windows 7 starte, funktioniert alles prima, aber im Windows-XP-Modus funzt das nicht :(
# 197 13.2.2010 15:22
@Daniel:
Der Aktivierungsschlüssel wird bei der Installation von XP-Mode mitgeliefert, schaue mal in:
C:\Program Files\Windows XP Mode\key.txt
H*
# 198 13.2.2010 16:54
@digedac:
Füge diesen neuen Benutzer in die lokale Gruppe der “RemoteDesktopBenutzer” hinzu, am besten über Arbeitsplatz-Verwalten-Lokale Benutzer und Gruppen-Gruppen…
Der normale VPC ist ein direktes Starten des Desktop, der XP-Mode der Start einer Anwendung im VPC über Terminalservices via RDP.
H*
# 199 13.2.2010 16:59
Hallo, danke für die gute Anleitung. Es gibt zwar nicht viele Programme die unter Win7 nicht oder nicht richtig laufen, aber es gibt sie doch. Der Turbolister von eBay scheint eines davon zu sein.
# 200 13.2.2010 18:16
hallo :)
habe den win 7 xp mode installiert , meine frage jetzt kann ich im xp mode auch meine grafikkarte nutzen ?
im xp mode wird bei mir nur die verwendet :
Virtual PC Integration Components S3 Trio32/64
# 201 16.2.2010 06:45
@Sebastian:
NEIN! In einem virtualisieeten System existeren eigene Treiber. Es ist nicht möglich, Geräte aus den BUS-Systemen herauszuschneiden und durchzureichen. Lediglich Standard-Schnittstellen ohne BUS-Zugriffe (LPT, COM, USB) lassen sich durchschleusen.
Siehe mal die Antworten oberhalb dieser, das ist schon öfters ein Thema gewesen.
VMs sind NICHT für Spiele gebaut!
H*
# 202 16.2.2010 19:45
Als Oldie habe ich nunmehr geschafft, den XP-Modus zu installieren.
Ich brauche diesen Modus, um meine T-online Software, zumindest das mailprogramm auf meinem WIN 7 64 bit zu installieren. Im Augenblick fahre ich noch mit 2 OS. Das Hin und Herbooten möchte ich für die Zukunft abschaffen.
Frage:
Wie verhält es sich mit Internetsecurity (Virenprogramm u. ä.)?
Brauche ich für den Internetzugang über XP-Modus extra Programminstallation gegen Viren hierfür? Oder bin ich über WIN7 bereits auch geschützt?
Wie verhält es sich mit Tuning-Tools. Brauche ich hier auch Installation unter XP-Modus.
Setzt XP-Modus eigene Wiederherstellungspunkte oder geht das über WIN7?
# 203 17.2.2010 16:47
@Hartmut:
hallo Oldi, bin selber einer. Reicht 50+ ;-)
XP-Mode ist ein vollständig unabhängiges Windows XP mit SP3, welches im Speicher des Win7 in einem “per Software nachgemachtem PC” läuft. Es hat keine Ahnung davon, das unter ihm ein Win7 ist. Umgekehrt genauso. Antworten zu den Fragen sind im Blog wohl schon oben rausgerutscht, aber in den letzten Sätzen von Timbobs Beschreibung steht es auch!
Hotfix-Updates müssen für den XP-Mode aktiv sein, die Windows-Firewall muss eingeschaltet sein und ein Virenscanner sollte installiert sein, spätestens dann, wenn mit diesem XP-Mode ins Internet gehüpft wird. Von M$ gibt es einen kostenfreien Virenscanner, der reicht aus http://www.microsoft.com/security_essentials/.
Warum willst Du unbedingt die T-online-Software? t-online emailserver versteht das Standard-Protokoll POP3, es lässt sich hervorragend in Windows Mail (in Vista 6 Win7) einrichten. Berschreibungen dazu gibt es reichlich im WEB, auch im Hilfecenter von t-online.
Vorhandene emails lassen sich mit der alten Software exportieren, also als Datei(en) auf die Festplatte ablegen und von einem anderen email-Progtamm importieren. Soll es nicht von M$ sein, gibt es auch kostenfreie Alternativen (Thunderbird…)
Viel Erfolg
Helmut
# 204 17.2.2010 20:06
@Hartmut:
Nachtisch: vergiss Tuning-Tools(!); XP(-Mode) setzt Wiederherstellungspunkte. Die virtuelle VHD-Datei, in der XP-Mode schläft, lässt sich ausserdem sichern.
H*
# 205 17.2.2010 20:09
Hallo Helmut,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin 60+ ;-)
Warum ich sklavisch an meinem T-online mail hänge?
Ich habe hunderte von mails in verschiedenen Ordnern gespeichert und möchte weiterhin auf diese mails in gewohnter Form zugreifen. Das Exportieren von mails in ein anderes Mailprogrann von ZOSW erscheint mir doch ziemlich kompliziert und zeitaufwendig zu sein. Dann ist noch die Frage: Bleiben die mails weiterhin eindeutig zuordenbar (Betreff, Absender, Sendedatum)?
Bei Neuinstallung von TOSW kann ich per Rückspiilung meiner Datensicherung sofort den bisherigen Zustand herstellen.
# 206 18.2.2010 12:39
@Hartmut:
Ist shon OK, dafür ist ja der XP-Mode gedacht. Ich wollte nur Anregungen geben, aber die Arbeit und Ungewissenheit des gewünschten Erfolges ist nicht unbedingt erbauend. Ich nutze teilweise auch noch “alte” Software und der rosa Riese hat vielleicht bald ein Upgrade bereit. Obwohl Win7 erst seit 1,5 Jahren als beta/RC verfügbar ist…
Gruß
Helmut
# 207 18.2.2010 20:56
hallo bei mir steht das mein pc keine hardwaregeschützte virtualiesirung bietet was soll ich tun ? oder gibt es vielleicht andere alternative xp mpde zu bekommen?
# 208 22.2.2010 14:18
@slava:
Vielleicht ist im BIOS des Rechners die CPU-Unterstützung nur abgeschaltet. Bitte das Tool aus Timbops Beschreibung laufen lassen um zu sehen ob die CPU es könnte wenn sie denn dürfte!
Eine andere Unterstützung gibt es nicht, auch nicht von anderen Herstellern. Was nicht vorhanden ist kann nicht genutzt werden. Virtualisierungssoftware wird wohl laufen, aber die interessanten Eigenschaften wie Beschleunigung und Geräteunterstützung sind nicht da…
# 209 22.2.2010 20:41
Eine Sache fehlt mir im XP-Mode noch – und zwar die dauerhacfte Zuordnung eines USB-Gerätes zur virtuellen Maschine.
Ich nutze beispielsweise einen alten Scanner, für den es keine Win7-Treiber mehr gibt, muss jedoch bei jedem erneuten Start der virtuellen Maschine das Gerät per Hand neu verbinden. Das “seamless” Verwenden der Scanapplikation, ohne das Hauptfenster mit dem Desktop zu öffnen, ist somit leider nicht möglich.
# 210 26.2.2010 14:30
@Ricardo:
Ja, das vermisse ich auch. Aber Du kannst, wenn die Anwendung läuft, in der Taskleiste das entsprechende Ikon mit der rechten Maustaste anklicken und so das USB-Gerät über dieses Kontextmenü zuweisen.
# 211 26.2.2010 18:46
Da bieten sich ganz neue Möglichkeiten. Bin vorhin auf folgendes gestossen:
Die “eigene” XP Installation inklusive aller Programme und Einstellungen in Windows 7 weiternutzen? Geht das? Ja, das geht. Mit der Einschränkung: es geht das, was eben in einem Virtual PC geht… 3D-Shooter werden da wohl eher nicht dazugehören,…
Details dazu:
http://www.windowsblog.at/post/2010/02/10/Das-eigene-XP-im-Windows-7-XP-Mode.aspx
# 212 26.2.2010 23:26
Um auf das USb-Problem zu kommen hab den XP Mode mal ausprobiert aber aus dem grund des fehlenden dauerhaften USB-Mappings habe ich nach 10 min wieder auf VM-Ware 7 gewechselt mir 3 SATA2 Platten und nem Quad-Core der Hardware Virtualisierung unterstützt und nem HyperThreading Board problemlos bis zu 27 Virtuelle Maschinen am laufen.
Ich bleib bei VM-Ware.
Aber danke für das tolle Tut is echt gut^^
# 213 05.3.2010 19:57
Das Schöne am XP-Mode ist ja, dass man quasi gratis eine zweite Windows-Lizenz zu Win7 dazu bekommt, wohingegen man bei jeder VMWARE Variante ja in jedem Fall eine extra braucht.
Interessantt wäre die Frage, ob man die virtuelle Maschine für den XP-Mode mit Hilfe des VMWARE Converters in eine VM für VMWARE umwandeln kann oder darf. Vermute mal das ersteres wahrscheinlich irgendwie geht, zweites aber nicht erlaubt ist.
# 214 06.3.2010 18:14
Moin, Moin,
die Kommentare zum XP-Mode finde ich sehr hilfreich und möchte deshalb auch mein Problem hier mal loswerden. Unter XP lief bislang mein externes Faxmodem( ELSA Microlink Office), welches den Vorteil hat, bei abgeschaltetem PC Faxe zu speichern. Unter 64 bit läuft das natürlich nicht. Frage 1: Hilft mir die Installation des XP-Mode hier weiter?
Frage 2: Gibt es ggf. auf dem Markt schon Faxmodems, die den o.a. Funktionen unter 64 bit gerecht werden?
Vielen Dank im Voraus
# 215 09.3.2010 11:12
Gernot:
Das Modem selbst wird unter Win7-x64 als solches nutzbar sein, warum sollte es nicht? Vielleicht macht die alte Software Probleme. Die Kommunikation laüft über die serielle Schnittstelle, die ist ein Standard und Betriebssystem-unabhängig. Und die gibt es im XP-Mode auch. Schnittstelle zuordnen, und schon sollte es auch in der VM funktionieren. Ich habe zwar im Keller noch ein altes Elsa, aber schon Jahre nicht genutzt. Deshalb nur eine theoretische Auskunft.
Vielleicht hilft es trotzdem.
Helmut
# 216 09.3.2010 22:11
Danke für die schnelle und auch hilfreiche Antwort. Das Modem wurde von Win 7 nicht erkannt. Auf Grund des Hinweises habe ich das Ding einfach mal abgestöpselt alles heruntergefahren und wieder gebootet und sieheda zumindest im Gerätemanager wurde es erkannt. Ich versuche das jetzt mal mit der Faxsoftware in Win 7 mit den entsprechenden Einstellungen. Müsste ja eigentlich jetzt funktionieren.
Apropo altes Modem. Meines funktioniert trotz Alter immer noch. Faxmäßig bin ich – auch bei abgeschaltetem PC – immer erreichbar und ich kann Papier sparen, denn manche Faxe will man ja garnicht in Hardcopy haben.
Also so long und vielen Dank. Sollte das funktionieren, melde ich mich wieder.
# 217 10.3.2010 15:53
Kurzer Nachbrenner: Fax funktioniert! Allerdings kann man mit der Fax-Software von Windows 7 das Modem nicht so konfigurieren, dass man bei abgeschaltetem Pc im Modem gespeicherte Nachrichten nach dem Booten des Rechners nicht einlesen kann.
# 218 10.3.2010 18:19
@Gernot:
N’Abend, diese Eigenschaft, gespeicherte Faxes aus dem Gerätepuffer des Modems zu lesen, ist kein Standard und wird wohl nur die Original-Software können. Läuft diese denn nicht in Win7? Schlimmstenfalls muss man der SW erlauben, in bestimmte Bereiche (Programmverzeichnis…) zu schreiben. Oder installiere die SW in einen Bereich auf der Platte wo du als normaler User reinschreiben darfst. Wenn das alles nichts hilft… ich habe den Treiber und die SW meiner ISDN-Anlage im XP-Mode installiert und diese rennt dort.
Viel Erfolg
Helmut
# 219 10.3.2010 19:39
Danke für den Hinweis. Bin auch auf diese Idee gekommen und habe nach deiner Anweisung den XP Mode installieren wollen. Der XP Mode klappt aber nicht. Also, mein Sytem ist Windows 7 ultimate und was habe ich gemacht: Habe zuerst Xp Mode heruntergeladen und dann die Virtuelle Maschine. Software hat aber keine Abfragen nach Name und Passwort gestellt. Neustart. Dann auf Button Windows virtuel PC und wollte den virtuellen Computer erstellen. Da wurde ich auf die Einstellungen im BIOS hingewiesen. Alles erledigt und dann …. Fehlanzeige. Offensichtlich reichen meine Kenntnisse doch nicht so weit, wie ich es dachte. Vielleicht kannst du helfen.
# 220 10.3.2010 20:01
@Gernot:
Falls Du Deinen Telefonanschluß bei der Telekom hast, einfach im Kundencenter eine 03222er Faxnummer einrichten.
Die kommen dann als e-Mail, kannste dann drucken oder nicht.
Die Fax-Seite ist Thema des Modem, was dann auf der seriellen Leitung passiert ist die “Ehe” zwischen PC und Modem-Software.
Ich hatte auch mal so ein Teil, ging mal, mal nicht.
Achso, wenn 03222, dann Rufumleitung auf diese Nummer einrichten ;-)
Viel Spaß
# 221 10.3.2010 20:42
@ Telefoner:
Danke für den Tipp, aber ich bin kein Telekom-Kunde. Meine Familie und ich haben mit denen nur Ärger gehabt und außerdem sind sie für meine Begriffe zu teuer. Da halte ich es lieber mit Helmuts Tipps. Die scheinen mir am erfolgversprechensten und außerdem “wechselt ein alter Mann nicht so schnell die Pferde”.
# 222 10.3.2010 21:06
@ Gernot:
Ich bin nicht bei der Telekom beschäftigt, aber wir können uns ja mal austauschen, ich bin auch “alt”.
Helmut müsste uns mal zusammen bringen, sonst gibt es Mecker wegen OT.
Die Übung mit XP-Mode steht mir auch noch bevor, aber unter 32bit, bin ich altmodisch ;-))
# 223 10.3.2010 22:04
@Telefoner, Gernot:
Ist das hier ein Senioren-Clup? Find ich stark;-) Bin zwar beruflich ein IT-Mensch mit Terminalserver-background (deshalb macht es ein wenig Spaß hier zu kommentieren), aber bin hier nur user wie Ihr auch in Timbobs Block. Unsere emails sollten wir nicht öffentlich verbreiten, ist schlecht wegen SPAM & Co.
Ich fand TimBob seine Eingangsbeschreibungen ziemlich gelungen, die solltest Du, Gernot, noch einmal langsam lesen. Sorry, will nicht belehrend sein:-( Nur wenn die alte ELSA-Software zum FAX-Modem unter Win7 nicht rennt, dann ist der XP-Mode richtig.
Der XP-Mode IST die virtuelle Maschine als Windows XP, es ist das 500MB-Paket. Das andere Tool ist die Software, die als Zwischenschicht zwischen Win7 und dem WinXP sitzt und einen PC im Speicher nachbildet. Das ist die “Hardware” des WinXP (oder andere virtuelle… ich hör schon auf!)
1. XP-Mode installieren um die virtuelle Maschine als Datei ins Win7 zu bringen und bekannt zu machen.
2. Virt.PC2007 installieren um eine Basis zu schaffen (Hardware-Emulation) für die virt. Maschine (VM).
3. Die VM im Win7 Startmenü ausfindig machen und starten. Erst dann wird der WinXP-PC als VM fertig eingerichtet.
4. Software in die VM installieren, dann erscheinen die Ikon davon in dem Startmenü des Win7 unter “Windows Virtual PC”…
Wenn die virtuelle Maschine dann ruht, wird sie durch Anklickern der Anwendung im Startmenü des Win7 geweckt und zeigt in Win7 nur das Fenster des Programmes, als wenn diese in Win7 rennt. Tut sie aber nicht, sie läuft im WinXP (XP-Mode)!
32-Pils reichen, wenn man nicht unbedingt speicherhungrige Software hat und mehrere virtuelle Maschinen laufen lassen will. Mit 32-Bit gehen halt nur ca. 3,5GB Hauptspeicher, bei 64-Bit ist viiiieeeel RAM mehr möglich.
Für ein kleines XP-Mode mit 512MB und ein wenig Software unter Win7 reichen schon 2GB RAM. Spaß macht es mit mehr.
So, jetzt höre ich wirklich auf! Ich erzähle zu viel…
Gute Nacht, Helmut
# 224 10.3.2010 23:44
@Helmut, Telefoner, Gernot
# 225 11.3.2010 10:14
@Helmut, Telefoner, Gernot
Hardware wird in der virtuellen Maschine (XP-Modus) nicht durchgereicht. Es wird ein System emuliert, d.h. eine Standardhardware (siehe hierzu auch die Diskussionen zum Spielen unter dem XP-Modus). Ob das Elsa Modem in der VM zu sehen ist, wage ich zu bezweifeln. Dann kann man auch keine Fax Software installieren, abgesehen davon, dass XP solche schon rudimentär an Bord hat.
Nutzung vom XP Modus ist auch nicht auf “nur” W7 inkompatible Software beschränkt (das hat MS sich so gedacht). Ich nutze im professionellen Umfeld (SAGE-Primus) die VM komplett als Rechner. Die VM wird automatisch nach dem W7 Start im Vollbild gestartet und ab dann sieht der User nur noch die VM. Kleine Einweisung für die Nutzung des gesamten Plattenplatzes (als Netzlaufwerke) und die zusätzliche Leiste am oberen Rand des Bildschirms, da die VM in einer VHD nur max 127 GB hat und beim herunterfahren eben zwei Systeme (gleiches gilt natürlich auch für Updates und Virenscanner). Die VM noch in das gleiche Netz (wie W7 und der Rest) gelegt und schon geht alles (incl. Fernwartung). Fritzfax wird von einem anderen (realen) XP Rechner ins Netz gespiegelt und mit der VM genutzt.
Sicherung der VM erfolgt über Drive-Image 7 auf ein Netzlaufwerk eines anderen XP Rechners (zyklisch, automatisch), zusätzlich wird noch die VHD (virtuelle Festplatte, liegt auf dem W7 System) mit Bordmitteln gesichert. Diese könnte man auch noch auf einen anderen PC legen, dann würde W7 nur ausführen und nicht speichern, aber dafür bräuchte man wohl das GB Netz (habe ich noch nicht ausprobiert).
Alles läuft nun seit mehr als 2 Monaten im professionellen Umfeld (Büro) stabil. Es ist eben eine vollständige Virtual PC Installation (nur eben mit enthaltener XP-Lizenz), auch wenn ich sonst VMWare und ESX bevorzuge.
# 226 11.3.2010 10:30
@an alle, die mir geholfen haben oder noch helfen werden:
1. Seniorenclub ist gut. Junge Leute würden solche “dummen” Fragen, wie ich sie gestellt habe, gar nicht in Erwägung ziehen. Sie machen es und können es obendrein. Ich leider nicht.
2. Macht aber das Problem nicht komplizierter als es ist. Thema ist: läuft mein Faxmodem unter Win 7 oder nicht. Antwort: ja es wird erkannt und läuft auch mit der Win 7 Faxsoftware, allerdings nur bei eingeschaltetem PC. Gespeicherte Faxe können nicht ausgelesen werden. Das gibt auch die Software nicht her. Man kann das Modem damit nicht konfigurieren. Also …
3. Da das Modem mit der bisherigen Software unter dem Betriebssystem XP bislang sicher gelaufen ist und ich mir jetzt diesbezüglich das Booten von Win 7 auf XP sparen will , liegt es doch Nahe den XP Mode zu nutzen, zumal Microsoft in allen Kommentaren erkärt, dass Software, die unter XP gelaufen ist im XP Mode auch laufen soll. Für den simplen PC-Nutzer, wie mich, gibt es dann nur diesen Weg, oder ist jemand anderer Meinung.
4. Da bei der Installation des XP Mode bei mir etwas schief gelaufen ist, werde ich alles deinstallieren und erneut es versuchen. Vielleicht geht es diesmals.
Aber nochmals herzlichen Dank für alle gutgemeinten Tipps.
Gernot
# 227 11.3.2010 14:11
@Gernot
Nochmal, der XP Modus stellt nur eine Standardhardware zur Verfügung. M.E. ist da ein spezielles FAX Modem, auch wenn es W7 erkannt hat, nicht sichtbar. Und wenn Du die spezielle Software unter XP installierst, sucht diese das spezielle Modem. Auch wenn alles seriell abläuft, voll transparent ist das nicht (Emulation). Sonst müsste die Capi der Fritzkarte ja auch unter XP zu sehen sein, was nicht der Fall ist.
Übrigens: jenseits der 55 zählt man wohl auch zu den Älteren, oder?
Dafür aber seit mehr als 35 Jahren im Geschäft.
Zur reinen installation des XP Modes gab es schon genügend Tips
zusammengefasst
1. Virtualisierungsmode im BIOS einschalten (zum Testen ob das Bios das kann gibt es div. Testprogramme, (»Vanderpool« (Intel VT)/»Pacifica« (AMD-V) nennt sich die Technik) Info: http://www.grc.com/securable.htm
2. Virtual PC 2009 unter W7 herunterladen und installieren
3. W-XP Mode herunterladen, installieren und ausführen
So hat es schon bei einigen Rechnern problemlos funktioniert
# 228 11.3.2010 14:51
@kajo
Man sollte doch genauer hinschauen bzw. das lesen, was einem geraten wird. Ich habe mich an die Reihenfolge des Installieren der Microsoft-Seite gehalten. Da stand, dass man zuerst den Xp Mode downloaden soll. Habe das auch als Installationsreihenfolge gemacht. Konnte natürlich nicht funktionieren. Jetzt hat es geklappt.
Danke nochmals.
Schönen Abend!
# 229 11.3.2010 19:15
@ Gernot, kajo und Andere
…das lesen was geraten wird….
Ich habe das schon mal angefragt. Hier im Blog steht zuerst Virtual PC7 und dann XP-Mode. Punkt
Bei Microsoft steht: Download and install this first: Windows XP Mode
Download and install this second: Windows Virtual PC
Wer soll da nicht durcheinander kommen.
Was ist denn nun richtig??????????? Wie schon gesagt, mir steht das noch bevor. Habe keine Lust dann ein neu aufgesetztes Win7 Prof gleich zu versauen.
Rein logisch so gesehen, muss ja erst mal ne virtuelle Umgebung da sein, denke ich. Aber Bill denkt anders…………
Und denkt dran, ich bin Senior, wenn ihr kommentiert ;-))
Verzeihung
# 230 11.3.2010 19:40
Gernot, Telefoner, u.a.
Was BG denkt oder rät weiß ich nicht, aber bei mir hat der GMV (gesunder Menschenverstand, welcher manchmal mehr zählt als 3 Hochschulabschlüsse) gesagt: Erst das was Microsoft als Virtual PC verkauft (oder VMWARE ESX, wo ich das schon her kannte) als Umgebung für die virtuellen PC’s (es können ja auch mehr als einer sein) und dann kommt der eigentliche virtuelle Rechner (nämlich u.a. die .vhd Datei mit dem PC im Bauch)
So hat es bei mir mehrere Male (auf versch.Rechnern) einwandfrei funktioniert.
Das mit dem Faxmodem von Elsa würde mich aber trotzdem interessieren, denn auch jenseits der 55 hat man noch Biss.
# 231 11.3.2010 19:53
@an alle, die sich zuletzt duellierten;-)
Einfach installieren und ausprobieren! Auch ich hatte den VPC zuerst installiert und dann den dicken XP-Mode in den Bauch geschaufelt.
Das die VM mit XP eine andere “Hardware” hat als der Win7 sieht, ist völlig klar. Die serielle Schnittstelle ist vorhanden, kann durchgereicht werden. Das Modem ist ein externes Gerät, welches über die serielle Schnittstelle quatscht. Ich hole mein Elsa aus dem Keller wenn Gernot das nicht hinbekommt… hab’ leider die Software von Elsa nicht mehr:-(
Ich denke, die ist notwendig oder ist XP schlauer als Win7 und liest die Faxe aus?
# 232 11.3.2010 20:57
@Gernot:
Zustimmung in allen Punkten, gut überlegt. Außer: Junge Leute lassen sehr schnell etwa fallen, wenn es nicht klappt. Sie bleiben weniger dran:-(
Ich mache meinen jungen Kollegen nur etwas vor, weil ich am Thema dran bleibe und nachfrage. Nicht weil ich mehr Erfahrung habe. IT lebt ziemlich schnell.
Gruß H*
# 233 11.3.2010 21:06
@Helmut
erinnere an Dein Post vom 10.3., da schreibst Du “zuerst XP-Mode und dann Virt.PC”. Und jetzt doch anderes herum? (was richtig ist)
Der “XP-Modus” ist nichts anderes als ein Image (Abbild) in Form einer .VHD Datei eines fertigen XP-Systems (wovon es mehrere geben kann) mit den Erweiterungen für die nahtlose Einbindung in W7. Der Vorteil ist u.a. die enthaltene XP Lizenz und die einfache Installation. Man kann auch mit XP Installations CD und ein paar Korrekturen V-XP aufsetzen.
Zur seriellen von Gernot würde ich mir nicht die Finger verbrennen, wenn dann nur mit der Elsa Original Software, probieren. Wenn die serielle Schnittstelle da ist, bedeutet das nicht implizit dass diese (wie ein USB Port im V-XP) mittels der speziellen Features bereitgestellt wird. Die Festplatte ist auch physikalisch im W7 PC und wird auch mit Netzwerkfreigaben bereitgestellt und vieles funktioniert auch mit RDP (Verfahren für die Fernbedienung von Desktops).
Es gab auch schon vor 20 Jahren junge Leute (damals 36), die sich festbeissen konnten und “neuen Wein in alten Schläuchen” erlebe ich nur zu oft, auch VM oder VXP ist nicht anderes als VM2000 (die Virtualisierung des BS2000 von Siemens aus dem Jahre 1992).
# 234 12.3.2010 07:50
@kajo:
Beim ersten mal mit der Win7RC gelang es mir “anders herum”, wusste hinter nicht wie. Dann habe ich gesehen, wie es fixer läuft. So isses…
Was machen wir heute… nichts anderes als im BS2000 oder IBM3270. Halt nur mit bunten Bildern;-) Und die Terminalserver laufen auch virtuell!
Nun bin ich OT.
Schönes Wochenende allen!
# 235 12.3.2010 18:53
@Helmut
Faxsoftware von Grewe läuft, aber das Modem wird nicht erkannt. In den Einstellungen zum XP Mode habe ich das Modem freigeschaltet, Software im XP Mode installiert, was schonmal sofort funktionierte. Die Initialisierung wurde auch durchgeführt, allerdings hat die Software beim Verbindungstest das Modem nicht mehr erkannt, warum auch immer.
Soweit mein Zwischenstand.
# 236 12.3.2010 19:49
@ Gernot:
Ganz “blöde” Frage: Serielles Kabel ist i.O.?
Wird denn “was anderes” an der COM erkannt? TK-Anlage mit seriellen Programmieranschluß, falls im Hause, Oder serielle Maus?
Viel Glück und schönes WE
# 237 13.3.2010 11:10
Ich habe bereits sehr viele nützliche Anleitungen hier gefunden. Ein Porblem konnte ich bisher nicht beheben. Die LPT-Schnittstelle im XP-Modus von Windows 7 ist zwar vorhanden (Gerätemanager) und es lassen sich auch Drucker mit der LPT1 verbinden, aber keiner druckt. Ich habe es mit mehreren probiert. Nicht mal der Tesdruck nach der Installation des Druckers funktioniert. Wo liegt das Problem? Kann mir jemand helfen?
# 238 13.3.2010 11:19
@Klaus:
Verbunden wurde die Schnittstelle, so dass WinXP sie sieht, Win7 nicht mehr!?
Dieses Probem habe ich schon öfters gelesen. Ich denke, im BIOS des “echten” Rechners sind bei der LPT-Konfiguration ECP/EPP und/oder DMA aktiv. Könnte sein, das der XP-Mode mit dieser direkten Speicheradressierung nicht klarkommt. Einfach mal schlicht auf “bidirectional” oder “legacy” zurückschrauben. Hab’ leider keinen alten Drucker mehr, daher ist es Theorie. Vielleicht klappt es. Wenn ja, bitte auch posten;-)
Helmut
# 239 13.3.2010 16:03